Immer wenn ich den besonderen Namen des Mannes lese oder höre, der für mich mit dem „FLOW-Zustand“ als erstes in Verbindung gebracht wird, spüre ich Immer eine Art von Energie durch meinen Körper:

Mihály Csíkszentmihályi [‚mihaːj ‚tʃiːksɛntmihaːji]

Er ist ein Psychologie Professor, der in Chicago dozierte und bereits in den 70ern über den „Flow-Zustand“ veröffentlichte. Er beschreibt ihn als einen Zustand, in dem eine Person voll in seiner Tätigkeit aufgeht. Wenn man sich keine schweren Gedanken oder Sorgen mehr über Spielstände oder auch berufliche Aufgaben macht und die Zeit keine Rolle mehr spielt. Ein Zustand, bei dem alles rhythmisch und leicht fließt. Bewegungen keine Anstrengung mehr sind und man pure Freude daran findet, was man gerade macht und alles um einen herum vergisst, weil man in seiner inneren Mitte ist und seine Balance gefunden hat.

Aber wie kommt man in so einen Flow Zustand?

Man kann sagen, dass es ziemlich genau zwischen einer Über-und Unterforderung ist, was eben sehr individuell ist- ganz seinen Fähigkeiten entsprechend. Wenn man als Trainer/Lehrer/Coach/Vorgesetzer die richtige Aufgabe stellt, d.h. das richtige Maß zwischen Unter -und Überforderung stellt, kann es zu einer intrinsischen Motivation bei seinen Schützlinge kommen. Eine Aufgabe die einen fordert, aber nicht überfordert und eben fördert und voran bringt.

Veränderung ist Leben!

Vergleichen wir an dieser Stelle zwei Personen:
Zwei Personen mit den gleichen Fähigkeiten bekommen von ihrem Trainer die gleiche Aufgabe gestellt. Person A findet die Aufgabe irgendwie doof, fängt an darüber zu philosophieren, warum die Aufgabe blöd und unsinnig ist. Seine innere Stimme fängt an zu meckern, beschwert sich darüber, warum er das überhaupt tun soll. Wenn diese Gedanken hochkommen, will dein innere Stimme dich in den Sicherheitsmodus bringen. Person B sieht die Aufgabe als Herausforderung an, obwohl er auch erstmal nicht weiß, was und wie er diese Aufgabe lösen soll, aber versucht sie positiv anzugehen und an ihr zu wachsen, obwohl er Neuland betritt.
Überlege dir, in welchen Situationen du eher wie Person A reagierst und in welchen Person B. Welche Einstellung hat dabei zu welchem Ergebnis geführt? Welche lässt dich dabei schneller wachsen? Bei welcher Herangehensweise ist die Chance höher in einen Flow-Zustand zu kommen? Bist du eher ein Typ der seine Schwächen aufzählt, Ausreden sucht, oder bist du eher der Typ der gewisse Fehler akzeptieren kann, eigene Mängel abhaken kann und nach vorne blickt. Was führt eher dazu, deine beste Leistung abzurufen?

Beschweren oder einen Weg finden? Auf welche innere Stimme willst du hören?
Meckertante-Sicherheitsmodus oder be freigeist-let it flow?

Du kannst immer meckern, aber das einzigste was du ändern kannst ist deine Einstellung, also dich selbst und deine Gedanken, alles andere kannst du mit 100% Sicherheit nicht direkt beeinflussen.
Bspw. Im Sport gibt es genügend Situationen in denen du dich über Mitspieler aufregen kannst, es ihnen in die Schuhe schiebst, warum es gerade nicht läuft. Man bräuchte bessere Mitspieler etc. Auf was auch immer. Die erfolgreichen Spieler, versuchen Ansätze zu finden, wie man als Mannschaft besser funktionieren kann. Auch ein Michael Jordan (Happy Birthday by the way;) hat alleine keine 6 NBA Titel geholt, er hat lernen müssen, er hat im Laufe seiner Karriere verstanden, dass er Teil eines Teams ist und er durch seine besonderen Fähigkeiten andere auch besser machen kann und auch muss, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Gib dein Bestes und spiele mutig, mehr kannst du nicht verlangen!

Du kannst dich jederzeit, jeden Tag neu entscheiden, wie du sein möchtest, ob du mit gutem Beispiel voran gehen möchtest, Vorbild, Teamplayer zu sein, oder du derjenige bist, der Ausreden und Entschuldigungen sucht.

Was macht glücklicher? Welcher Weg bringt dich deinem Lebensgefühl näher?

Es hilft oft seine Aufgaben mit einer gewissen Leichtigkeit anzugehen, das richtige Mindset zu finden. Siehe deine Aufgaben als Herausforderung und wachse an ihr. Wer immer nur meckert, der hält sich klein, eng und energielos und kann sein Potential nicht entfalten. Überlege dir also, wenn du dich das nächste mal über eine Aufgabe oder Situation beschwerst, ob du nicht an ihr wachsen möchtest und die Herausforderung annimmst, die dir gegeben ist- oder eben anfängst zu meckern. Mit der richtigen Einstellung sind deine Chancen höher in Deinen Flow zu kommen!

Let it flow-nimm dein Leben in die Hand und lass deine Energie fließen!